Aktuelles

Paladins werden von Vampiren geschlagen

Am Samstag trafen die American Footballer der Solingen Paladins auf die aus Aachen angereisten Vampires.
Die Aachener hatte man im Hinspiel auswärts mit 6:35 besiegt und man hoffte natürlich auf ein ebenso klares Ergebnis.
Die Vampire hatten im Laufe der Saison zwar erst einen Sieg einfahren können, letzte Woche gegen den Remscheid Amboss mit 28:24, jedoch bewiesen sie auch schon gegen Langenfeld ihre Stärken und verloren gegen die Langenfelder nur 12:14.
Aus Sicht er Rheinländer hatte man Aachen schwer unterschätzt und auch gegen den Amboss zeigte sich in der zweiten Halbzeit, was ein Wechsel des Quarterbacks ausmachen konnte.
Für die Paladins stand fest, die Vampire schlagen zu wollen um sich noch vor der Sommerpause den Klassenerhalt zu sichern.

Den Cointoss um kurz vor vier am Samstagnachmittag gewannen die Aachener, die diesen jedoch ablehnten und die Paladins erwählten daraufhin den ersten Ballbesitz der Partie. Den behielten sie allerdings nicht allzu lange, denn vier Versuche reichten den Paladins nicht, um über zehn Yards Raumgewinn zu erzielen.
Die Aachener jedoch kämpften sich immer durch die überaus gut besetze Defense, sowohl Felix Thomaßen (52) als auch Dennis Odenhoven (28) waren an fast jeden Tackle beteiligt, und erreichten schließlich die 11 Yard, von der sie sich jedoch nicht mehr lösen konnten und versuchten es mit einem Fieldgoal. Dieser ging laut Referee jedoch an den Gabeln vorbei und die Offense der Paladins fand sich Nahe an der eigenen Endzone wieder.
Der eigentlich durchweg positive Drive der Paladins wurde von der Verletzung des Widereceivers Sebastian Wans (83) überschattet.
Der Receiver war unglücklich getacklet worden und musste ärztlich behandelt werden.
Nach langer Pause, in der Wans auf dem Feld vom Notarzt versorgt worden ist, ging die Partie weiter.
Jeremy Konzack (11) verteilte die Bälle und Runningback Rennich (3) sah und ergriff seine Chance die ersten Punkte in dieser Partie zu machen. Mit anschließendem PAT, den er selbst ausführte, holte Rennich für die Paladins sieben Punkte und es stand Anfang des zweiten Quarters 7:0.
Nach dem ausgeführten Kick waren die Aachener erneut in Ballbesitz und erliefen sich hauptsächlich durch Runs Yard um Yard, bis sie schließlich im vierten Versuch erneut nahe an den Gabeln standen und knapp vor Ende der Halbzeit noch punkten konnten. Mit einem erfolgreichen Fieldgoal stand es 7:3 vor der Halbzeit. Diese wurde vorzeitig abgepfiffen, da ein Aachener Spieler ebenfalls unglücklich geblockt worden ist und mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste.

Der Anfang des dritten Quarters war dann etwas undurchsichtig. Die Paladins kickten den Ball, welcher an einem Aachener Spieler abprallte und von Felix Thomaßen (52) gesichert werden konnte. So betrat die Offense der Paladins wieder den Platz, jedoch eroberten sich die Vampires den Ball durch eine Interception direkt zurück und standen somit drei Yards vor der Endzone der Paladins. Diese konnten den Run der Vampire nicht aufhalten und somit stand es nach erfolgreichen PAT 7:10 für die Gäste.

Doch auch nach dem Ballbesitzwechsel behielten die Paladins nicht die Oberhand und der Aachener Quarterback ließ es sich nicht nehmen, selber in die Endzone zu laufen und zu Punkten. Nach erfolgreichem Schuss durch die Gabeln stand es somit 7:17 und man befand sich immer noch am Anfang des dritten Quarters.

Bis zum Ende des vorletzten Quarters taten die Runningbacks Rennich und Lindenberg (35) alles daran, näher an die Endzone der Aachener heranzukommen, doch es wollte einfach nicht so recht gelingen.

Zu allem Überfluss gelang es den Aachenern nach einem langen Pass bis vor die Endzone und einem anschließenden Run erneut in den geschützten Raum der Paladins einzudringen und sie erhöhten auf 7:24.

Doch die Stimmung auf Seiten der Paladins kippte nicht. Konzack (11) wechselte sein Spiel ab und gab mal Daniel Rennich (3) und mal Michael Prawinski (1) das Spielgerät. Schließlich war es jedoch Dennis Odenhoven (28), der den verletzten Peter Pinter (8) auf der Position des Receivers ersetzte, der einen weiten Pass von Konzack fing und bis in die Endzone tragen konnte. Er verringerte somit den Abstand auf 13:24, da der von Rennich geschossene PAT laut Referee nicht gültig war.

Wieder war es Felix Thomaßen, der das vierte Quarter aus Sicht der Defense prägte, denn er war an jedem Ballträger schneller dran, als dieser schauen konnte. Außerdem fing er erneut den von Rennich gekickten und den von einem Vampir freigegebenen Ball.
Beendet wurde das Spiel durch eine von den Vampiren gefangene Interception, woraufhin sie in der Lage waren das Spiel abzuknien.

„Wir haben sicherlich einige Schwachstellen gefunden, an denen wir in der Sommerpause arbeiten müssen. Jedoch waren Leistungsträger wie Peter Pinter nicht da. Ebenso musste Marvin Leimküller nach der Hälfte das Feld verlassen. Jedoch werden wir bevor wir nach Troisdorf fahren noch an einigen Dingen arbeiten müssen.“, so Gunnar Peschelt, Headcoach und Offense Coordinator.

Leave a Reply