Satzung

Satzung

VEREINSSATZUNG des American Football Club Solingen Paladins

Stand: 03.07.2017

 

§ 1 Name und Sitz

Der Verein wurde am 31. März 2006 gegründet und führt den Namen: American Football Club Solingen

Paladins und hat seinen Sitz in Solingen. Der Verein ist eingetragen in das Vereinsregister des

Amtsgerichts Solingen. Der Verein ist Verbandsmitglied im Landessportbund NRW e.V. und seinen

zuständigen Verbänden. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Die Vereinsfarben sind

silber/rot/schwarz.

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des

American Football Sports. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

1. die Abhaltung von geordneten Sport- und Spielübungen beim American Football und beim

Cheerleading;

2. die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen;

3. Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleiter/innen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des

Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine

Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck

fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein ist politisch

und konfessionell neutral.

§ 3 Aufgaben

Zu den vorrangigen Aufgaben des Vereins gehören insbesondere:

1. die Durchführung von Sportwettkämpfen, die Ausbildung von Mitgliedern zur Teilnahme hieran,

dies in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und dessen Sportverbänden und

Organisationen;

2. Pflege und Ausbau des Jugend-, Senioren- und Breitensports;

3. Durchführung von geeigneten Veranstaltungen für Mitglieder und Interessenten zur

Förderung des Leistungs- und Breitensports;

4. Beschaffung, Erhaltung und Pflege von Sportanlagen und Sportgeräten.

§ 4 Mitgliedschaft

Vereinsmitglieder können natürliche Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der

Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Mitglieder des Vereins sind:

Erwachsene (Aktive) ab 18 Jahre

Jugendliche (ab 8 Jahre)

Passive (ab 0 Jahre)

Außerordentliche Mitglieder (keine Altersbegrenzung)

Cheerleader

Die Mitglieder sind verpflichtet die Vereinssatzung anzuerkennen, die Zwecke des Vereins zu fördern

und zu unterstützen, die festgesetzten Mitgliedsbeiträge rechtzeitig zu entrichten, die Anordnungen

des Vorstands und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu respektieren sowie die weiteren

sportrechtlichen Vorgaben nach den jeweils geltenden Verbandsrichtlinien bei sportlichen Aktivitäten

zu beachten. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag

entscheidet der Vorstand nach billigem Ermessen. Die Ablehnung des Aufnahmeantrags kann dem

Antragsteller ohne Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt werden.

Der Übertritt von der aktiven in die passive Mitgliedschaft oder umgekehrt muss dem Vorstand bis

spätestens 31.12. des laufenden Geschäftsjahres mitgeteilt werden. Er ist wirksam ab 01.01. des

folgenden Geschäftsjahres.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus

dem Verein:

1. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung. Er ist nur unter Einhaltung einer

Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres zulässig. Die Mitgliedschaft

ist nicht übertragbar.

2. Der Ausschluss aus dem Verein und der Streichung von der Mitgliederliste erfolgt:

bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder Verbandsrichtlinien,

wegen massivem unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhalten,

wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens, wenn hierdurch

die Interessen und das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit oder vereinsintern

schwerwiegend beeinträchtigt wird.

wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung an die zuletzt bekannte Adresse länger als

2 Jahre mit seiner fälligen Beitragszahlung in Verzug ist, ohne dass eine soziale Notlage

nachgewiesen wird. Bei sozialer Notlage kann das Präsidium die Beitragszahlung stunden

oder ganz oder teilweise aufheben.

3. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein wird durch den Vorstand mit einfacher

Stimmenmehrheit beschlossen und dem betreffenden Mitglied schriftlich mitgeteilt.

Hiergegen kann das Mitglied innerhalb von einem Monat nach Zugang des Ausschlussschreibens

schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet mit

einfacher Mehrheit endgültig. Bis zum Abschluss dieses vereinsinternen Verfahrens ruhen

sämtliche Rechte des Mitglieds.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis,

unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.

§ 6 Mitgliederbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung

mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen wird. Wer dem Verein als ordentliches Mitglied

beitreten will, hat eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Die jeweiligen Beitragssätze werden auf der

aktuellen Fassung des Anmeldeformulars (Anlage 1) veröffentlicht. Passive Mitglieder sind grundsätzlich

von einer Aufnahmegebühr befreit. Neu eintretende Mitglieder sind erst dann spielberechtigt,

wenn Aufnahmegebühr und Beitrag vollständig entrichtet sind. Ausnahmen kann der Vorstand

gewähren. Der Vorstand hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit und/oder anderen Gründen

Sonderregelungen zu bewilligen. Der Beitrag ist spätestens bis vier Wochen nach Beginn des neuen

Geschäftsjahres zu überweisen. Erfolgt der Eintritt nicht zu Beginn des Geschäftsjahres, so wird der

Beitrag quartalsmäßig berechnet.

§ 7 Rechte der Mitglieder

Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr haben das aktive Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Die stimmberechtigten Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und zur Mitgliederversammlung

Anträge zu unterbreiten. Anträge zu Satzungsänderungen müssen dem Vorstand zwei

Wochen vor der Mitgliederversammlung eingereicht werden. Im Übrigen gilt § 8 dieser Satzung.

Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die

Übungsstätten unter Beachtung der Platz-, Hallen- bzw. Hausordnung sowie sonstiger Ordnungen

zu benützen. Sie wählen den Vorstand, siehe §§ 12 und 15 dieser Satzung. Eine Übertragung des

Stimmrechts ist ausgeschlossen.

 

§ 8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. Mitgliederversammlung

2. Vorstand

3. Gesamtvorstand (Vorstand + Erweiterter Vorstand)

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder

und Organe bindend. Die Mitgliederversammlung hat das Recht, durch den Vorstand

gefasste Beschlüsse wieder aufzuheben.

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr, nach Möglichkeit im ersten Quartal, vom

Vorstand einzuberufen. Hierzu sind alle Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter

Einhaltung einer Frist von mindestens drei Wochen entweder per Brief, Fax, E-Mail oder durch

Veröffentlichung der vereinseigenen Homepage (www.solingen-paladins.de) einzuladen.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er

verpflichtet, wenn dies ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe von

Gründen beantragt. In diesem Fall sind alle Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und

unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.

Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung in

der Geschäftsstelle schriftlich einzureichen. Die Berücksichtigung verspäteter schriftlicher Anträge zu

Mitgliederversammlungen ist nur möglich, wenn jeder einzelne Antrag von mindestens der Hälfte der

anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder durch Beschluss nach Abstimmung zugelassen

wird und der Antrag keine qualifizierte Mehrheit verlangt.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde.

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

die Wahl des Vorstands;

die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstands, den Bericht des Kassenprüfers

und Erteilung der Entlastung;

die Wahl eines Kassenprüfers;

die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten

Anträge und

weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung oder nach Gesetz ergibt.

§ 11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, soweit sich aus der

Satzung oder dem Gesetz nichts anderes ergibt. Eine Vertretung zur Stimmabgabe ist unzulässig.

Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit der Stimmen von drei

Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder. Bei Auflösung des Vereins, bei seiner

Aufhebung oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt

Solingen, die dieses ausschließlich für die Förderung der Jugendpflege zu verwenden hat.

Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung, auf Antrag von einem Viertel der anwesenden

Mitglieder erfolgt sie in geheimer Abstimmung. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Kommt es bei der Wahl der Vorstandsmitglieder oder bei der Wahl des Kassenprüfers zu Stimmengleichheit,

so findet eine Stichwahl statt. Bringt auch diese keine Mehrheit für einen Kandidaten, so

wird durch Los entschieden.

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der erste Vorsitzende, bei dessen Verhinderung sein

Stellvertreter oder ein anderes Mitglied des Vorstands.

Die Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzufassen und vom

jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom jeweiligen Versammlungsleiter

und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die Genehmigung dieser Niederschriften

hat in der nächsten Mitgliederversammlung zu erfolgen. Eine Kopie dieser Niederschriften

ergeht jeweils zur Hinterlegung an das ansässige Amtsgericht (Solingen).

§ 12 Vorstand

Der Vorstand besteht aus insgesamt fünf Personen:

dem Vorstand Finanzen,

dem Vorstand Marketing,

dem Vorstand Sponsoring,

dem Vorstand Sport,

dem Vorstand Organisation und Event.

Die Mitglieder des Vorstandes bestimmen aus Ihrem Kreis einen 1. Vorsitzenden und einen 2. Vorsitzenden

für die Dauer von drei Jahren. Der erste Vorsitzende und der zweite Vorsitzende vertreten

den Verein im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich und zeichnen als gesetzliche

Vertreter. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der

Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des Vorsitzenden tätig.

§ 13 Wahl des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Es bleibt

bis zur Neu- bzw. Wiederwahl eines Vorstands im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während

der Amtsperiode vorzeitig aus, so bestimmt der Vorstand durch Beschluss mit einfacher Mehrheit ein

kommissarisches Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Mit Beendigung der

Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 14 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands

Dem Vorstand sind alle Aufgaben des Vereins übertragen, die nicht satzungsgemäß in die

Zuständigkeit anderer Vereinsorgane fallen. Der Vorstand kann intern eine Aufgaben- und

Zuständigkeitsregelung festlegen. Dem Vorstand obliegt insbesondere der Umgang mit Behörden

und Sportverbänden, die Entscheidung über alle Vertragsabschlüsse, deren Änderung und Kündigung

sowie alle weiteren rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen.

Zur Zuständigkeit des Vorstands gehören:

1. Wahl des Erweiterten Vorstands;

2. Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder;

3. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

4. Delegation von Aufgaben und Einsetzung von Ausschüssen;

5. Überwachung und Förderung des Sportbetriebs;

6. Planung und Durchführung von sportlichen und sonstigen Vereinsveranstaltungen;

7. Repräsentation des Vereins;

8. Vorprüfung der Gewinn- und Verlustrechnung, Haushaltsansätze, Finanzplanung;

9. Schlichtung aller Streitigkeiten innerhalb des Vereins und Entscheidung über alle erhobenen

Widersprüche;

10. Zusammenarbeit mit dem Erweiterten Vorstand und allen angeschlossenen Abteilungen.

§ 15 Erweiterter Vorstand

Der Erweiterte Vorstand besteht aus:

1. dem Abteilungsleiter Jugend

2. dem Abteilungsleiter Cheerleader

3. dem Abteilungsleiter Sponsoring

4. dem Gameday Manager

5. dem Leiter des Mitgliederwesens

Sämtliche zum Erweiterten Vorstand gehörenden Vereinsmitglieder werden für die Dauer von einem

Jahr durch das Präsidium gewählt und ernannt. Die Wiederwahl ist möglich. Sie können zusätzlich

weitere Vereinsämter/Funktionen nach dieser Satzung übernehmen und ausüben.

 

§ 16 Beirat

Der Vorstand ist berechtigt, einen sogenannten Beirat zu benennen. In diesen Beirat kann der Vorstand

Personen berufen, die sich in der Vergangenheit um den Verein verdient gemacht haben oder

die sich durch besondere Fachkenntnisse für eine beratende Tätigkeit qualifizieren. Die Mitglieder

des Beirates werden durch den Vorstand durch einfache Mehrheit bestimmt. Die Mitgliedschaft beginnt

durch die Benennung des Beiratsmitgliedes durch den Vorstand und endet am Tage der nächsten

ordentlichen Jahreshauptversammlung oder durch Rücktritt des Beiratsmitgliedes. Der Beirat ist

auf maximal sechs Personen beschränkt. Die Mitglieder des Beirates haben rein beratende Funktion.

Sie haben das Recht bei Sitzungen des Vorstandes anwesend zu sein, ein Stimmrecht steht Ihnen

jedoch nicht zu.

§ 17 Sitzungen des Vorstands

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die von einem Mitglied des Vorstands einberufen werden. Die

Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens

drei seiner Mitglieder anwesend sind. Die Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit.

§ 18 Abteilungen des Vereins

Innerhalb des Vereins werden für die unterschiedlichen Aktivitäten gesonderte Abteilungen eingerichtet.

Die Abteilungen sind rechtlich unselbstständige Untergliederungen des Vereins. Aus der

Mitgliedschaft in einer Abteilung ergeben sich keine über diese Satzung hinausgehenden Rechte und

Pflichten, wenn nicht im Folgenden etwas anderes bestimmt ist. Mitglied einer Abteilung kann nur

werden, wer zugleich Mitglied des Vereins ist.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Gründung und Auflösung von Abteilungen. Die

Entscheidung ergeht mit einfacher Mehrheit. Bei der Auflösung einer Abteilung ist die zugehörige

Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung einzuholen; der Wille der betroffenen Abteilung

ist in der Wahlentscheidung der Mitgliederversammlung des Vereins zu hören.

Jede Abteilung nimmt ihre Angelegenheiten eigenverantwortlich wahr, soweit nicht diese Satzung

dem entgegensieht oder eine andere Abteilung hiervon betroffen ist. In diesen Fällen regelt der Vorstand

unter Beachtung der einzelnen Belange die Angelegenheit.

Die Leitung der Abteilung obliegt dem jeweiligen Abteilungsleiter, der durch der Vorstand gewählt

wird. Seine Amtszeit entspricht der satzungsgemäßen Amtszeit des Erweiterten Vorstands, er ist gleichzeitig

Mitglied des Erweiterten Vorstands. Er bleibt bis zur Neu- bzw. Wiederwahl des bisherigen

Abteilungsleiters im Amt. Scheidet ein Abteilungsleiter vorzeitig aus oder findet sich kein geeigneter

Kandidat für die Position, so nimmt ein Mitglied des Vorstands die Geschäfte des Abteilungsleiters

zunächst kommissarisch wahr. Innerhalb eines Monats ist eine Sitzung des Vorstands einzuberufen,

auf der der neue Abteilungsleiter durch die Mitglieder für die noch verbleibende Amtszeit zu wählen

ist. Die Abteilungsleiter haben dem Vorstand in jeder Vorstandssitzung und im Bedarfsfall auch

außerhalb hiervon über Aktivitäten und Vorkommnisse in den Abteilungen zu unterrichten.

Die Leiter der Abteilungen sind besondere Vertreter des Vereins im Sinne von § 30 BGB; sie können

den Verein beschränkt auf ihre Abteilung vertreten. Die Eingehung von Anstellungs-, Miet- oder Leasingverträgen,

schriftlichen Vereinbarungen oder sonstigen Verträgen bedarf grundsätzlich der

vorherigen Zustimmung des Vorstands. Ein Vereinsmitglied kann Mitglied mehrerer Abteilungen sein.

Es hat das Recht jederzeit zwischen den Abteilungen zu wechseln.

Die Nutzungszeiten und -rechte von Anlagen, Hallen und sonstigen Einrichtungen werden zentral

durch den vom Vorstand hierfür Beauftragten vergeben.

Soweit erforderlich, erwirbt der Verein die Mitgliedschaft in Fachverbänden; die daraus resultierenden

Rechte und Pflichten erstrecken sich auch auf die Mitglieder der Abteilung.

 

§ 19 Jugend des Vereins

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Jugend das Recht zur Selbstverwaltung im

Rahmen der Satzung und der Ordnungen des Vereins eingeräumt werden. In diesem Fall gibt sich

die Jugend eine eigene Jugendordnung, die der Genehmigung des Vorstands bedarf. Die Jugend

entscheidet über die Verwendung der ihr zufließenden Mittel.

§ 20 Kassenprüfer

Der Kassenprüfer wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er

darf nicht Mitglied des Vorstands sein. Er hat das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit

zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung hat er der Mitgliederversammlung

Bericht zu erstatten. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische

Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge.

§ 21 Auflösung des Vereins

Über die Auflösung des Vereins beschließt eine zu diesem Zweck besonders einberufene Mitgliederversammlung

mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder,

vorausgesetzt mindestens ein Viertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder ist anwesend.

Ist diese Zahl nicht erreicht, muss innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen

werden, die alsdann mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten

Vereinsmitglieder die Auflösung beschließt.

Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins

an die Stadt Solingen, die es unmittelbar und ausschließlich nur für gemeinnützige oder

mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit

einem anderen gleichartigen und als steuerbegünstigt im Sinne der §§ 51 – 68 der Abgabenordnung

anerkannten Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen

Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vermögen auf

den neuen Rechtsträger über.

Vor Durchführung der Auflösung und Weitergabe des noch vorhandenen Vereinsvermögens ist

zunächst das Finanzamt zu hören.

§ 22 Haftung

Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sportes, bei

Benutzung von Anlagen, Einrichtungen oder Geräten des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden,

wenn oder soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch Versicherung abgedeckt sind.